Erntedank und gelebte Nachhaltigkeit

Mit einem festlichen Gottesdienst haben wir im Haus Maria vom Karmel gemeinsam Erntedank gefeiert. Pater Walter Orth OT zelebrierte die Heilige Messe, zu der viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner zusammenkamen.

Ein besonderer Blickfang war der Erntedankaltar mit seinen zahlreichen Früchten, Blumen und weiteren Gaben der Natur. Unsere indischen Klosterschwestern hatten nicht nur den Altar gestaltet, sondern auch die Kirche für den Gottesdienst festlich geschmückt. In seiner Predigt griff Pater Walter Orth das Evangelium nach Matthäus (Mt 21,33–43) und das Gleichnis von den bösen Winzern auf. Im Mittelpunkt standen dabei Verantwortung, Dankbarkeit und die Wertschätzung für das, was uns anvertraut ist. Der Gottesdienst stand zugleich im Zeichen des heiligen Franziskus von Assisi. Im Rahmen der Feier gedachten wir seines Transitus, seines Heimgangs. Seine besondere Verbundenheit mit der Schöpfung und der Natur fügte sich dabei passend in die Feier des Erntedankfestes ein.

Und auch nach dem Gottesdienst erfüllen die Gaben des Erntedankaltars einen guten Zweck: Die gespendeten Lebensmittel werden in unserer Hausküche weiterverarbeitet und für die Mahlzeiten unserer Bewohnerinnen und Bewohner verwendet. So wird aus dem Erntedank zugleich ein ganz praktischer und nachhaltiger Umgang mit den Gaben der Natur.

Wir bedanken uns herzlich bei Pater Walter Orth OT für die Gestaltung des Gottesdienstes, bei unseren Klosterschwestern für den festlichen Kirchenschmuck und bei allen, die zum Erntedankfest beigetragen haben.

 

Ein Kirchenaltar ist für das Erntedankfest geschmückt. Auf den Stufen liegen Früchte wie Kürbisse, Trauben und Zitronen sowie Blumen. In der Mitte ein Schild mit 'DA ERNTE K'. Ein weißes Tuch über dem Altar trägt die Aufschrift 'Mein Herr und mein Gott!'.
Ein Priester zelebriert eine Messe vor einem mit Blumen und Früchten geschmückten Altar. Im Vordergrund sitzen mehrere ältere Menschen in Rollstühlen und nehmen am Gottesdienst teil. An der weißen Wand im Hintergrund ist ein Kruzifix zu sehen.
Ein Priester steht an einem Altar in einer Kapelle und führt einen Gottesdienst für eine Gruppe älterer Menschen durch. Die Senioren, einige im Rollstuhl, sitzen auf Bänken und folgen der Zeremonie. An der Wand hängt ein Kreuz.
Ein Priester steht hinter einem Altar in einer Kirche und hält die Hände zum Gebet erhoben. Auf dem weißen Altartuch sind brennende Kerzen, ein Kelch und ein Kreuz zu sehen. Darunter steht der lateinische Bibelvers „Mein Herr und mein Gott!“.
In einer hellen Kapelle sitzen ältere Menschen auf Holzbänken. Mehrere Personen befinden sich im Rollstuhl, und eine Nonne ist im Vordergrund rechts zu sehen. An der Wand hängen hölzerne Figuren, und oben ist ein Holzbalkon.

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