Ein duftender Brauch lebt weiter: Kräuterbuschen-Binden zu Maria Himmelfahrt

Das Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel ist traditionell eng mit dem Brauch der Kräuterweihe verbunden. Auch bei uns im Haus Maria vom Karmel haben wir diese Tradition in diesem Jahr gemeinsam gepflegt. Bereits im Vorfeld trafen wir uns in gemütlicher Runde, um unter der Anleitung von Nicole unsere eigenen Kräuterbuschen zu binden. Mit viel Freude und Sorgfalt wurden verschiedene Heilkräuter und Blumen ausgewählt und zu den traditionellen Sträußen zusammengestellt.

Anlässlich des Hochfestes Mariä Aufnahme in den Himmel wurde ein Teil der Kräuterbuschen feierlich gesegnet. Auch im Rahmen des darauffolgenden Sonntagsgottesdienstes stand die Tradition noch einmal im Mittelpunkt. Pater Walter Orth OT zelebrierte die Heilige Messe, im Anschluss segnete Pfarrer Alfred Huber die übrigen Kräuterbuschen. Die Kräuterbuschen stehen für Gottes schöpferische Güte und erinnern zugleich an die heilende Kraft der Natur. Das gemeinsame Binden und die anschließenden Segnungen ließen diesen traditionsreichen Brauch auch in unserem Haus wieder lebendig werden.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die beim Binden der Kräuterbuschen und bei der Gestaltung der Gottesdienste mitgewirkt haben.

Im Vordergrund hält eine Hand einen kleinen Strauß aus gelben Blumen, Weizenähren und Gräsern. Im Hintergrund arbeiten mehrere ältere Menschen an einem Tisch und binden ebenfalls Blumensträuße.
Eine Pflegekraft hilft einer älteren Frau, einen Blumenstrauß zu halten. Eine weitere Seniorin im Rollstuhl sitzt daneben und hält ebenfalls Blumen. Die Szene spielt im Freien unter einem orangenen Sonnenschirm.
Drei ältere Frauen, darunter eine Nonne, arrangieren draußen Blumensträuße. Sie halten gelbe und lila Blüten sowie grüne Zweige in den Händen.
Eine ältere Frau sitzt im Rollstuhl im Freien und hält einen kleinen Strauß Wildblumen und Gräsern an ihre Nase. Sie trägt ein rosafarbenes T-Shirt und eine Hose mit Blumenmuster.
Auf einem Holztisch im Freien liegen mehrere frisch geerntete Pflanzenbündel. Dazu gehören gelbe Blumen, grüne Kräuter, hohe Gräser und goldene Weizenähren. Die Stängel sind mit rotem Band zusammengebunden. Im Hintergrund steht ein weißer Stuhl vor einer Ziegelmauer.
Eine Nonne und mehrere ältere Frauen sitzen im Freien an Tischen und sortieren gemeinsam verschiedene Kräuter und Blumen für Sträuße.
Drei ältere Frauen, darunter eine Nonne, sortieren gemeinsam verschiedene frische Kräuter, Gräser und Blumen auf einem Tisch im Freien. Sie halten Pflanzen in den Händen und bereiten sie offenbar vor, während weitere Bündel auf der Tischfläche liegen.
Drei Frauen, zwei ältere Damen und eine jüngere Frau, sitzen eng beieinander auf einer Bank im Freien. Alle halten kleine Blumensträuße in den Händen und strahlen vor Freude. Die jüngere Frau hat ihren Arm liebevoll um eine der Seniorinnen gelegt.
Ein roter Kunststoffkasten steht auf hellen Steinstufen. Er ist üppig mit einer bunten Mischung aus Wildblumen, Gräsern und Kräutern gefüllt, darunter gelbe, lila und rosa Blüten sowie diverse grüne Pflanzen und Ähren.
Eine lächelnde Seniorin im Rollstuhl hält einen Strauß aus Wildblumen und Gräsern. Sie trägt ein rosafarbenes Oberteil und sitzt im Freien vor einem Backsteingebäude, wo weitere Senioren und eine Nonne unter einem orangefarbenen Sonnenschirm an Blumenarrangements arbeiten.
Ein Priester in grünen Gewändern steht hinter einem steinernen Altar in einer kleinen Kapelle. Auf dem Altartuch ist der Schriftzug „Mein Herr und mein Gott“ zu sehen. Links hängt ein großes Kruzifix. Rechts sitzen ältere Menschen, darunter eine Person im Rollstuhl, der Andacht bei.
In einer hellen Kirche mit Holzbänken sitzen ältere Menschen und zwei Nonnen. Im Vordergrund liest eine Nonne in schwarzem Habit ein Buch. Daneben sitzt eine Frau im Rollstuhl. An der weißen Wand hängen hölzerne Figuren. Die Szene zeigt eine ruhige Versammlung.
Ein Mann mit grünem Stola steht in einem Speiseraum und liest vor. Im Hintergrund sitzen Senioren an einem Tisch. An der Wand steht: „Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst“. Ein Rollator steht im Vordergrund.

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